Songtexte
Der Raucher (Video zum Song hier)
Abschied von Gabi
Du musst nicht gehen, aber hier kannst du nicht bleiben
Du musst verstehen, ich will dich nicht vertreiben
Ich will vielleicht nur die Tränen nicht mehr sehen
Und wenn du wirklich meinst, dann musst du jetzt auch gehen
Du sagst dein Leben liegt noch vor dir
Und bei mir schimmerts schon leicht grau
Doch aus dir soll mal was werden
Vor allem eins, ´ne reiche Frau
Ach Gabiiiiiiiiii
Ref:
Ach ich wünsch dir alles Gute, liebe Schnute
Gib dut Obacht im Verkehr
Ja nich wünsch dir alles Gute, liebe Schnute
Und ich ruf dir hinterher…
Ich wünsch dir Trübsinn nachts im Bett
Und vier Kinder, dick und fett
´Ne Lebensmittelallergie
Nur nieten in der Lotterie
Wünsch´dir ´n vertopftes Klo
Riesen Pickel auf´m Po
Furunkel im Gesicht
Und ein Papagei der Bayrisch spricht
Ref:
…komm bloß nie wieder her
Der Hartz IV Empfänger Blues
Ick sitz´in Zimmer uff ´de Couch
Und überleg die janze Zeit
Ob ick ick mal rüber in die Küche jeh
Die Zukunft ist Jetzt
Steh ich morgens auf, so 16.10
Und hab grad im Traum meine Zukunft gesehen
Kann ich den Tag gleich in die Tonne Kloppen
Da hilft nur Verdrängung oder 10 Stunden poppen
Denn die Veränderung, die ist ein riesiger Berg
Und ich nur ein kleiner Menschen Zwerg
Kein Gott und kein Engel hilft mir dabei
Da lass ichs doch lieber beim Einerlei
Ich jammer dann gerne so vor mich hin
Was ich doch für´n armes Würstchen bin
Ach hätt ich doch das und gelänge mir dies
Was wäre mein Leben ein Paradies
Dann geb noch ich diesem und Jenem die Schuld
Bis zum Abend hab ich mich dann eigelullt
Und dann ist meisten sowieso zu spät
Vielleicht schau ich morgen mal ob da was geht.
Ref.
Die Zukunft ist Jetzt und sie sieht ziemlich dunkel aus,
Doch ich steck immer noch im Gestern und komm da gar nich mehr raus
Ich muß wohl mal endlich meinen Arsch bewegen
Es riecht ja auch nicht gut, sich auf ne faule Haut zu legen
Mach ich mir nachts mal den Fernseher an
Denk ich ey bin ich im Wald hier mann
Nur Tote und Nackte, oder beides zugleich
Sommernekrophilie am Gartenteich
Uff´m andern Programm der Quiz Night Idiot
Ick hoffe der hat mal nen langsamen Tod
Eins weiter zieht sich ne Oma aus
Und für alle Besoffenen gibt’s dann noch Sonja Kraus
Ja hab ich denn nix anderes zu tun auf Erden
Als jeden Tag nur immer blöder werden
Mann könnte fast meinen das wäre gewollt
Heut entleert man die Köpfe, die früher gerollt
Das TV sagt mir was angesagt iss
Was richtig und falsch und was ich vermiss
Sogar meine Meinung kaut es mir vor
Und flüstert mir fast unhörbar in mein Ohr
Ref.
Die Zukunft ist Jetzt, sie steht direkt vor der Tür
Doch ich steck immer noch im Gestern, dabei brauch´ ich mich doch hier.
Ich muß wohl endlich meinen Arsch bewegen.
Und ganz individuell Interesse erregen
Denn
Egal wo ich bin und ob ich will oder nich
Meine großen Brüder beschützen mich
Und damit mir auch gar nichts schlimmes passiert
Hat man in mir einen Chip installiert
Der sagt meinen Brüdern immer was ich brauch
Wie´s mir geht und was ich grad denke auch
So muß ich mich um überhaupt nichts mehr sorgen
Nicht um heute und gestern und schon gar nicht um morgen
Die sagen mir was ich gern essen möchte
Welche Pflichten ich hab und welche Rechte
Manchmal fühlts sichs recht eingeschränkt an
So wie kurz vor ´nem Stau auf der Autobahn
Ick würd doch schon gerne selber entscheiden
Schließlich ist es mein ganz persönliches Leiden
Doch fällts mir so schwer den ersten Schritt zu machen
Und lass dann doch lieber die Brüder über alles wachen
Ref.
Die Zukunft ist Jetzt und die sieht ziemlich scheiße aus,
Doch ich steck immer noch im Gestern und komm da gar nich mehr raus
Ich muß wohl mal endlich meinen Arsch bewegen
Es riecht ja auch nicht gut, sich auf ne faule Haut zu legen
Meyer
Frühmorgens um fünfe kloppts bei Meyer anne Tür
Er dachte erst das er noch träumte
Da stehen 10 Männer, wat wollt ihr´n jetzt hier
Rief Meyer, bevor man ihn räumte
Erst an die Seite und dann auf´n Boden
Herr Meyer sie sind jetzt verhaftet
Den Schlag ins Genick und den Tritt in den Hoden
Hat Meyer bis heut schwer verkraftet
Wat hab ick getan, schrie Meyer entsetzt
Ick bin doch ein ganz braver Bürger
Na das sind sie wohl nich, sie sind viel zu vernetzt
Bei uns heißen sie Kalle der Würger
Ihr Nachbar meint auch, bei Ihnen da stimmt was nicht
Und wir werden hier ganz sicher was finden
Es werden dann auch alle im Haus unterstützen
Das sie für ne Weile verschwinden
Mensch Meyer, sie geben es am besten gleich zu
Sie sind doch ein kleiner Perverser
In ihrem PC da gibt’s kein Tabu
Und der Teppich hier, ist das nich ein Perser?
Von hinten da torkelte Frau Meyer ran
Das Auge noch trunken vom Schlafe
Sie schimpfte gar fürchterlich mit ihrem Mann
Auf dem Fuße da folgte die Strafe
Sie stolperte über ´nen Stahlkappenschuh
Und fiel mitten rein in die Beamten
Dabei zeterte sie, „Karl was machst´n du?“
Iss Besuch da von den Verwandten?
Sie klammerte sich ans Maschinengewehr
Um nicht ganz so böse zu fallen
10 Männer die waren irritiert gar sehr
Ein Schuss löste sich bei fast allen
9 Männer die lagen bei Meyers herum
Mehr oder weniger blutend
Der Hauptmann schrie, oh mein Gott, das ist dumm
Den Irrtum schon leise vermutend
Herr Meyer Entschuldiung, das tut mir sehr leid
wir haben eigentlich gedacht sie sind Single
Ich sehe hier auch das man sie anders schreibt
Es war wohl die ganz falsche Klingel
Für Kollateralschaden haften wir nicht
Und ich wäre Ihnen wirklich sehr dankbar
Wenn sie nichts erwähnen von der Geschicht´
So als wenn heute gar niemand hier war
Alle Texte: Wellmann 2008
